Teilearbeit nach Satir

Teilearbeit nach Satir

Bei der Teilearbeit geht man davon aus, dass alles zwei oder sogar mehrere Seiten hat, und dass es darum geht, die Mitte zu finden. Gemeinsam ergründen wir, in welcher Situation oder welchem Kontext, diese verschiedenen Seiten (Teile, Eigenschaften) sinnvoll eingesetzt werden, um zu einem guten Ergebnis zu gelangen.

 


So wird eine Bewusstheit darüber geschaffen, dass alle Fähigkeiten und Eigenschaften (Teile) ihre Berechtigung haben. Es gibt kein Gut und Böse, kein Richtig und Falsch und auch kein Schwarz und Weiß. Alle Teile haben ihren Platz und ihren Nutzen. 

 

 

 

 

Die Teilearbeit ist mit einem Theaterstück zu vergleichen. Es tauchen verschiedene Mitspieler (Anteile) auf, die etwas sagen möchten. Meine Aufgabe ist es, meine KlientInnen (als RegisseurIn) bei der Ordnung der Personen zu begleiten. Zudem geht es darum, bislang ausgeschlossene Anteile (Spieler) wieder auf die Bühne zu holen, wertzuschätzen und darauf zu achten, dass das Stück wieder zu seiner „Ganzheit“ findet.